Veranstaltungstermine 2026 - Museum & andere
Achtung: für alle hier aufgeführten Termine gilt: informieren sie sich bitte unmittelbar vor den Veranstaltungen bei den Organisatoren, ob die Treffen oder Veranstaltungen stattfinden werden.
Alle Angaben ohne Gewähr...
Ostpreußisches Landesmuseum Lüneburg
Sonntag, 12. Januar, 14 Uhr, 1,50 Euro, zuzüglich Museumseintritt: Kunst und Kultur in Ostpreußen – die Höhepunkte der Sammlung. Führung durch die Dauerausstellung mit Dr. Gisela Aye. In der Sonntagsführung führt Dr. Gisela Aye mit besonderem Blick durch die Dauerausstellung des Ostpreußischen Landesmuseums. Die sakralen und profanen Höhepunkte werden in den verschiedenen Bereichen vorgestellt. Die bedeutende Königsberger Kunstakademie, die viele berühmte Künstler hervorgebracht hat, aber auch Einzelphänomene wie Käthe Kollwitz und Lovis Corinth können näher betrachtet werden und viel Wissenswertes über die ostpreußische Kultur entdeckt werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Telefon (04131) 759950 oder E‑Mail: bildung[At]ol-lg.de erforderlich.
Westpreussisches Landesmuseum in Warendorf
Veranstaltungsreihe vom 9.11. bis zum 18.01.2026
Mit der neuen Veranstaltungsreihe öffnet das Museum sein „Fenster nach Osteuropa“ und macht aktuelle Entwicklungen in Osteuropa einem breiten Publikum zugänglich. Freuen Sie sich auf zwei Ausstellungen, zwei Lesungen, drei Vorträge und einen Workshop, die unterschiedliche Perspektiven auf diese vielfältige Region eröffnen.
Hier finden sie, weitere Informationen zu Ausstellungen und Veranstaltungen des Westpreussisches Landesmuseum in Warendorf.
Gerhart-Hauptmann-Haus
Düsseldorf – Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Deutsch-osteuropäisches Forum, Bismarckstraße 90, www.g-h-h.de.
HerStories, läuft bis 28. Februar – Auf den Spuren jüdischer Frauen in Europa. Die Ausstellung beleuchtet die facettenreiche europäisch-jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive von sieben jüdischen Frauenschicksalen aus Deutschland, Polen, Griechenland, Spanien, Ungarn, der Slowakei und Tschechien: Rosa – Katarína – Ludmila – Irena – Vera – Lisa – Dory. Die Geschichten dieser Frauen führen die Besucher auf eine Zeitreise durch das 20. Jahrhundert, beginnend mit den ersten Jahrzehnten, über die Zwischenkriegszeit, den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust bis hin zur Nachkriegszeit. Die Lebensgeschichten verweben sich zu einem vielschichtigen Bild des Jahrhunderts aus weiblicher Perspektive – Erfahrungen von Verfolgung, Deportation und Flucht sowie von Überleben, Widerstand und neuen Lebensentwürfen nach der Shoah und dem Zweiten Weltkrieg.
Die Ausstellungstafeln zeigen ihr Aufwachsen in der jüdischen Familie vor dem Krieg, behandeln Themen wie Verliebtsein, Schule und alltägliche Hoffnungen und Herausforderungen. Die Interviews, Memoiren und individuellen Berichte der Frauen ermöglichen wertvolle Einblicke in ihre individuellen Leben, ihre Rollen in der Gesellschaft und ihre (Über-)Lebensstrategien während des Krieges. Das Projekt „HerStories“ wird von der Europäischen Union im Rahmen des Programms „Citizens, Equality, Rights and Values“, kurz CERV, kofinanziert. Zu den Partnern gehören Centropa – Zentrum für Jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts e.V. (Hamburg, Deutschland), das Jüdische Museum Galizien (Krakau, Polen), das Jüdische Museum von Griechenland (Athen, Griechenland), Mozaika (Barcelona, Spanien), Centropa Alipitvany (Budapest, Ungarn) und Jugend- und Kulturprojekt e.V. (Dresden, Deutschland). In Kooperation mit: Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e. V. Versöhnung für Europa, läuft bis zum 31. Januar – Das Thema der Ausstellung ist der deutsch-polnische Versöhnungsprozess nach dem Zweiten Weltkrieg und insbesondere der Brief der polnischen Bischöfe von 1965, der den berühmten Satz „Wir gewähren Vergebung und bitten um Vergebung“ enthält. Der Initiator des Briefes, der katholische Bischof Bolesław Kominek, formulierte den Brief gemeinsam mit den polnischen Bischöfen am 18. November 1965 in Breslau. Zahlreiche Historiker weisen darauf hin, dass ohne den Brief der Prozess der Normalisierung der deutsch-polnischen Beziehungen sehr schwierig gewesen wäre. Der Brief veränderte die Haltung der Polen gegenüber den Deutschen grundlegend und trug dazu bei, dass die westdeutsche Öffentlichkeit die neue Oder-Neiße-Grenze akzeptierte. Die Aussöhnung führte zu einer Stabilisierung der Lage in unserem Teil Europas und ermöglichte nach dem Zusammenbruch des Kommunismus die rasche Osterweiterung der EU. Die deutsch-polnische Ausstellung „Versöhnung für Europa“ erinnert auch an weitere Personen und Initiativen auf polnischer und deutscher Seite, die am Aussöhnungsprozess maßgeblich beteiligt waren, darunter Günter Särchen, Alfons Erb, Walter Dirks, Professor Ludwig Raiser. Gleichzeitig werden historisch relevante Ereignisse thematisiert, wie Willy Brandts Kniefall vor dem Ehrenmal des jüdischen Ghettos in Warschau im Jahre 1970 oder die Heilige Messe in Kreislau [Krzyżowa] am 12. November 1989, bei der Bundeskanzler Helmut Kohl und Tadeusz Mazowiecki, der erste nichtkommunistische Ministerpräsident Polens, Friedensgrüße austauschten. Eine gemeinsame Veranstaltung von Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Haus Schlesien, dem Zentrum für Erinnerung und Zukunft in Breslau und DPG Köln-Bonn e.V. – Die Ausstellung wurde kofinanziert vom Ministerstwo Kultury i Dziedzictwa Narowodowego/Ministerium für Kultur und Nationales Erbe.
Offene Theaterprobe „Teller im Topf“, 25. Januar, 14, 15 und 16 Uhr, generationenübergreifendes Projekt zu Flucht und Vertreibung.
Die Düsseldorfer darstellende und bildende Künstlerin Marlin de Haan und ihr Team beschäftigen sich mit generationenübergreifenden Überbleibseln von Flucht, Vertreibung und Migration. Sie fragen nach Erinnerungen, den Gedächtnislücken, dem Schweigen, nach Familienrelikten und -ritualen: Wie viel Gegenwart lässt sich damit erzählen? Als Zwischenergebnis der vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW geförderten Arbeitsphase bietet das Team eine offene Theaterprobe von je 30 Minuten zum Hineinschnuppern an. Im Anschluss findet jeweils ein kurzes Publikumsgespräch statt. Die Premiere der Theaterperformance ist für den Herbst 2025 geplant. Eintritt frei! Um Anmeldung wird gebeten unter post[At]marlindehaan.de Kontaktaufnahme und weitere Informationen zum Projekt unter derselben E-Mail-Adresse.