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Kreuz des Deutschen Ostens
 60 Jahre Mahnmal gegen Vertreibung 1951-2011


   

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Gedenkstunde
Gedenken an die Toten im Deutschen Osten
von Ingrid Flocken

DÜLKEN Mehr als hundert Menschen gedachten am Totensonntag im Schein der untergehenden Sonne am Kreuz des Deutschen Ostens auf dem Dülkener Friedhof ihrer zurückgelassenen Toten in Schlesien, Pommern, Ostpreußen oder Sudetenland. Sie entzündeten Kerzen zum Abschluss einer feierlichen Gedenkstunde, zu der der Bund der Vertriebenen und die Landsmannschaften Ostpreußen, Westpreußen und Danzig anlässlich des Errichtens des Kreuzes vor genau 60 Jahren in die Friedhofshalle eingeladen hatten.

Nach der Begrüßung durch BdV-Vertreter Jürgen Zauner hielten die Pfarrer Rainer Thoma und Matthias Clever eine ökumenische Andacht, in der sie gemeinsam an das Leid der Vertriebenen nach dem Krieg erinnerten und Mut machten, „auf Gott zu vertrauen“. Pfarrer Clever sprach das enorme Wachsen der evangelischen Gemeinde durch die Vertriebenen und Flüchtlinge an, aber auch deren Sehnsucht nach der Heimat als eines der tiefsten Gefühle. Jürgen Zauner zeigte einen weiteren Unterschied auf: „In Dülken kamen sieben Prozent der Bevölkerung durch Kriegseinwirkung um, in Ostpreußen war es jeder Vierte!“ Er dankte im Namen aller Vertriebenen den Dülkenern, die die Fremden damals aufnahmen.

Landrat Peter Ottmann, Schirmherr der Veranstaltung, dankte besonders Herbert Hubatsch, der trotz seines hohen Alters von fast 91 Jahren noch immer die Erinnerung an die verlorene Heimat wach halte. „Zukunft braucht Erinnerung“ forderte Ottmann und wies auf die furchtbaren Erlebnisse der Menschen im heutigen Polen und Russland hin. „Das Kreuz hier in Dülken erinnert uns immer daran, dass es für knapp 15 Millionen vertriebene Deutsche die Hölle auf Erden war.“

Auch Dülkens Ortsbürgermeister Michael Aach, der den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vertrat, mahnte, dieses „sichtbare Mahnmal gegen Vertreibung und in Erinnerung an die schmerzlich vermisste, nie vergessene Heimat“ zu pflegen. Uwe Schummer, Bundestagsabgeordneter für den Kreis Viersen, zitierte aus der Charta der deutschen Vertriebenen und freute sich, dass diese „nicht Hass, sondern Vergebung“ predigten.

Mit herzlichem Beifall dankten die Gäste dann Herbert Hubatsch für seine engagierte Gedenkansprache. Er erzählte, wie er als junger Lehrer aus Schlesien nach Dülken gekommen sei und die Not vor allem der Kinder erlebte. Die Schlussworte sprach Hartmut Perseke vom BdV-Kreisverband, gemeinsam sangen die Gäste in Begleitung von Martin Bergmann (Orgel) und des Posaunenchors der evangelischen Gemeinde die Lieder der Schlesier, der Pommern und der Ostpreußen sowie draußen am Kreuz das Deutschlandlied.

Weitere Informationen unter:
Das Kreuz des Deutschen Ostens
Zukunft braucht Erinnerung - 60 Jahre Kreuz des Ostens
 

Quellen:
Bericht: RP Online, Willich, Regionales, 22.11.2011;
Fotos: Familie Zauner


 
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